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- Pierre Aeby, pierre.aeby@fr.ch

Neues Video: Ernte und Konservierung der Luzerne

Nie trocken bewegen

Grangeneuve hat kürzlich ein kurzes Video zum Thema Ernte und Konservierung von Luzerne veröffentlicht: Darin kommen zwei Landwirte, Sébastien Berset und David Hänni, zu Wort, die den Anbau und die Konservierung von Luzerne beherrschen.

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Unter den Futterleguminosen hat die Luzerne dank ihrer Hitzetoleranz, ihrer Fähigkeit, Wiederkauen anzuregen und ihres Gehalts an Beta-Carotin eine Sonderstellung. Luzerne weist auch einen interessanten Proteingehalt auf, dieser ist jedoch niedriger als jener von Weiss- und Rotklee.

Das meiste Eiweiss befindet sich in den Blättern der Luzerne: Die Gehalte liegen bei über 25 % Eiweissanteil. Die Stängel haben weniger als 15 %. Daher muss alles getan werden, um die Blätter bei der Konservierung zu erhalten.

Einige unverzichtbare Schlüsselpunkte:

  • Jung genug mähen, um einen hohen Blattanteil zu gewährleisten.
  • Auf mehr als 8 cm Höhe mähen.
  • Sofort zetten, entweder mit einem Aufbereiter, der breit streut, oder mittels Kreisler.
  • Nur zu Zeiten, in denen die Blätter weich sind und an den Stängeln haften, früh morgens oder spät abends, und niemals am Nachmittag, kreiseln, schwaden oder laden.
  • Kurz bevor die Blätter von selbst zwischen den Fingern zerbrechen, laden.
  • Den Ladewagen nicht vollstopfen.
  • Auf der Heubelüftung fertig trocknen.

Original-Publikation: https://grangeneuve-conseil.ch/index.php/de/themen/pflanzenbau/1013-ernte-und-konservierung-der-luzerne