Dürre Wiesen – was tun?
Braune Wiesen und kaum Futter: Der Fachspezialist Futterbau der Liebegg zeigt, wie Betriebe wieder zu Futter kommen, welche Wiesen sich erholen und welche Pflanzen sie künftig fördern sollten.
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Braune Wiesen und kaum Futter: Der Fachspezialist Futterbau der Liebegg zeigt, wie Betriebe wieder zu Futter kommen, welche Wiesen sich erholen und welche Pflanzen sie künftig fördern sollten.
Mildes, feuchtes Herbstwetter befeuert derzeit in vielen Regionen das Graswachstum. Zuwachsraten von 80 kg TS/ha/Tag und mehr werden im Graswachstum-Messnetz der AGFF registriert. Wie wichtig eine ausreichende Wasserversorgung für Wiesen ist, wird in Gampelen BE deutlich.
Der Regen der vergangenen Woche brachte Entspannung im Grünland. Es bieten sich optimale Bedingungen zum Düngen der Weiden mit Gülle.
In der jetzigen Phase ist ein haushälterischer Umgang mit den Grasreserven wichtig. Wo es in den letzten 3 Wochen nicht geregnet hat, hat das Graswachstum deutlich abgenommen und die Wiesenpflanzen zeigen zunehmend Stressanzeichen. Die nationale Trockenheitsplattform des Bundes zeigt eine grobe Übersicht über die Situation.
Ein hoher Weidedruck in den letzten Wochen zahlt sich jetzt mit einer höheren Grasqualität aus. Wenn hingegen viele Geilstellen vorhanden sind, sollte – bei trockenen Bedingungen – vorgemäht oder ein Säuberungsschnitt eingeplant werden.
Um die Bestockungskrise zu überbrücken, ist ein vorausschauendes Management – wie beim Traktorfahren – wichtig.
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